Das Laufgitter, auch
Laufstall
genannt, ist eine abgegrenzte, Sicherheit bietende,
Spielfläche für ein Kleinkind.
Diese Laufgitter gibt es in den verschiedensten Formen und
Größen. So können Sie rund, rechteckig oder
gar variabel gestaltbar sein. Auch verschiedene Materialien kommen bei
der Herstellung zum Einsatz. Je nach gewünschter
Größe und Verwendung werden derartige
Laufställe hergestellt. Herkömmliche Laufgitter haben
meistens eine Bodenplatte, auf die eine Matratze gelegt ist und
besitzen Seitenwände die aus senkrecht angeordneten
Stäben bestehen. Die Höhe der aus
Gitterstäben bestehenden Seitenwände ist so
gewählt, dass ein Herausfallen des Kleinkindes verhindert wird.
Ein solches Laufgitter sollte in seiner Verarbeitung und Gestaltung so
gefertigt sein, dass von diesem selbst keine Gefahren ausgehen
können. Auch der Standort des Laufgitters sollte entsprechend
sicher gewählt sein, da ein durchgreifen des Kindes
möglich ist.
Je nach Größe des Zimmers, indem ein Laufgitter
aufgestellt werden soll, kann man sich für ein kleineres oder
größeres
Laufgitter
entscheiden. Für entsprechend große Räume
oder Plätze lassen sich auch Laufgitter, durch den Erwerb
mehrerer Gitterfelder, explizit auf die vorhandene nutzbare
Fläche zusammenstellen. So kann man, beispielsweise 10
laufende Meter erwerben und diese an den Raum angepasst
zusammenfügen. Auch hier ist der sichere Stand des Laufgitters
von größter Bedeutung. Hersteller solcher Gitter
sind auch der Sicherheit ihrer veräußerten Produkte
verpflichtet, so diese dann entsprechende Sicherheitshinweise und
Aufbauanleitungen, bei Anlieferung, beifügen. Befestigung- und
Sicherungsmaterial ist stets so anzubringen, dass keine
Verletzungsgefahren entstehen. Solche Laufställe bieten,
gerade Kindern die bereits die ersten Schritte unternehmen, enorme
Sicherheit, da sie sich jederzeit auf entsprechender Höhe
festhalten können und dennoch mehrere Schritte hintereinander
laufen können. Für variabel gestaltbare Laufgitter
werden keine Bodenplatten mit Matratzen angeboten. Hier sind die Eltern
gefordert, um einen entsprechend sicheren Untergrund zu schaffen.
Dieser sollte rutschsicher, nicht zusammenschiebbar aber auch weich
sein.
Die Nutzung von Laufgittern darf dennoch nicht zur
Vernachlässigung der Aufsicht führen. Kleinkinder
können sich in Laufgittern durchaus drehen und wenden und sich
dabei mit Armen oder Beinen zwischen den Gitterstäben
verfangen. Dabei sind jedoch keine schweren körperlichen
Verletzungen zu erwarten, dennoch kann dies zu anhaltenden
Angstzuständen bei Kleinkindern führen.
Laufgitter bieten nicht nur Schutz und Sicherheit für das
Kleinkind sondern kann dieses auch eine Hilfe bei der weiteren
Entwicklung des Kleinkindes darstellen. Kleinkinder können
ihre motorischen Fähigkeiten, durch das Ergreifen der
Gitterstäbe, entwickeln und es bietet gleichzeitig die Hilfe
zum ersten Aufstehen und für die ersten Schritte.